Roboterbausatz ASURO Teil 7

Über ein halbes Jahr ist nun vergangen seit meinem letzten Bericht zum ASURO (Roboterbausatz Teil 6). Warum ging es nicht direkt weiter?
Der nächste Schritt war das Flashen. Leider funktionierte das Übertragen aber nicht wie geplant. Aber von vorne: Das Flashtool wird installiert und eingerichtet. Der RS232-Transceiver wird mithilfe des USB-Seriell-Adapters an die richtige Schnittstelle angeschlossen. Im Flashprogramm wird die vorher generierte „Test.hex”-Datei aufgerufen und anschließend „Programm” angeklickt. Der ASURO muss natürlich Sichtkontakt zum Transceiver haben. Dann wird ASURO eingeschaltet. Wenn der Verbindungsaufbau geklappt hat, wird im Flashprogramm das Übertragungsprotokoll angezeigt.
–> Genau hier ging es bei mir aber nicht weiter. Zuerst kam bei jedem Versuch der Fehler „Timeout” und ich dachte die ersten Wochen, es würde an der Sichtverbindung oder störenden Lichtquellen liegen. So habe ich sämtliche Positionen durchprobiert, sogar eine provisorische Abschirmung gebaut und es immer wieder versucht. Eines Tages wurde aus dem einfachen „Timeout” aber die Fehlermeldung „tttttttt Flash damaged!” und ich fing an, mich in das ASURO-Wiki und diverse Forenbeiträge einzulesen. Es gab zwar genug Tipps und sogar Anleitungen, um mögliche Fehler zu beheben, aber bei mir half das alles nichts.
Beispielsweise habe ich den Trimmer gedreht und anschließend (nach jedem Millimeter) einen neuen Versuch gestartet. Keine Verbesserung. Ich habe alle anderen Tests noch einmal durchgeführt. Keine Störstellen.
Dann dachte ich, es liegt vielleicht an meinem USB-Seriell-Adapter oder am Flashprogramm.

Doch dann, nach unzähligen Versuchen, ging es plötzlich. Die Datei wurde zu ASURO übertragen und nach AUS/EIN leuchtete tatsächlich die grüne LED. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Hoffnung fast aufgegeben hatte.
Asuro_flash1

Natürlich habe ich direkt das erste Testprogramm ausprobiert. Aber auch hier war wieder viel Geduld gefragt. Zuerst leuchteten die LED nicht mehr auf. Dann plötzlich alle nur noch in rot. Das Flashprogramm zeigte mir wieder den „Timeout” und „tttttttt Flash damaged!” an.

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass die Übertragung eher funktioniert, wenn ich die beiden Bauteile beim Flashen in der Hand halte und nirgends ablege oder positioniere.
Somit konnte ich endlich den Test ausführen: „StatusLED(RED)”
Asuro_flash2
Und endlich hat es funktioniert!!img_3826
Nächster Schritt: Einlesen in C und erste echte Befehle schreiben

Aktuelle Liste

Im Herbst 2015 bin ich als Dolmetscherin bzw. Fachbesucherin auf den folgenden Messen bzw. Kongressen anzutreffen:

September
Electric Drives Production Conference
Komponenten, Halbzeuge und Werkstoffe sowie produktionsbezogene Querschnittsthemen für elektrische Antriebe und Generatoren
Fachpack
Europäische Fachmesse für Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik

Oktober
it-sa
IT-Security-Messe
eCarTec
Messe für Elektro- und Hybridmobilität
Consumenta
Einkaufs- und Erlebnismesse in der Metropolregion Nürnberg

November
Stahlgruber Leistungsschau
Informationsplattform für das Kfz-Reparaturgewerbe
sps ipc drives
Elektrische Automatisierung – Systeme und Komponenten


Juni
Automotive Engineering Expo
Prozesskette Karosserie: Vom Konzept zur Endmontage

Mai
SMT Hybrid Packaging
Europas führende Veranstaltung für Systemintegration in der Mikroelektronik
Stone+tec
Internationale Fachmesse für Naturstein und Natursteinbearbeitung
SENSOR+TEST
Die gesamte messtechnische Systemkompetenz für die Mess-, Prüf- und Überwachungsaufgaben aller Branchen
PCIM Europe
Leistungselektronik | Intelligente Antriebstechnik | Erneuerbare Energie | Energiemanagement

April
European Coatings SHOW
Trends & Techniken rund um die Produktion von Farben, Lacken, Dichtmassen, bauchemischen Materialien und Klebstoff

März
IWA Outdoor Classics
Weltmesse für Waffen und Outdoorausrüstung
eltefa
Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik
CeBIT
Exhibition & Conference for IT & Digital Business

Februar
EMBEDDED WORLD
Fachmesse für Embedded-Technologien
FeuerTRUTZ
Fachmesse mit Kongress für vorbeugenden Brandschutz
FRAUENMESSE FÜRTH
Eine wirtschaftliche Plattform für Unternehmerinnen, selbstständige und freiberuflich tätige Frauen aus der Metropolregion Nürnberg

Januar
eltec
Die Messe für Elektro- und Energietechnik
 


Im zweiten Halbjahr 2014 war ich als Dolmetscherin und Fachbesucherin auf den folgenden Messen bzw. Kongressen dabei:

FIT PLAKATAugust
FIT World Congress

Treffpunkt für Übersetzer, Dolmetscher und Terminologen aus aller Welt
„Im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine – Die Zukunft von Übersetzern, Dolmetschern und Terminologen”

 

Oktober
it-sa
IT-Security-Messe in Nürnberg
Chillventa
Messe rund um Energieeffizienz, Wärmepumpen und Kältetechnik
Consumenta
Einkaufs- und Erlebnismesse in der Metropolregion Nürnberg

November
Stahlgruber Leistungsschau
Informationsplattform für das Kfz-Reparaturgewerbe
BrauBeviale
Fachmesse für Produktion und Vermarktung von Getränken
sps ipc drives
Elektrische Automatisierung – Systeme und Komponenten


Roboterbausatz ASURO Teil 6

Da seit meinem letzten Blogpost zwei Monate vergangen sind, hier kurz eine kleine Erinnerung: Der Testdurchlauf hat ergeben, dass alles bestens funktioniert.

Nach dem Testen habe ich die letzten Einstellarbeiten durchgeführt:

- Getriebezahnrärder auf die Achsen stecken
- Reifen aufstecken und mit Stellringen fixieren (hier ist Geduld gefragt!)
- Motor in Position bringen (Motorritzel und Getrieberad müssen sich leicht drehen lassen) und mit Sekundenkleber fixieren
- Halben Tischtennisball mit Sekundenkleber an der Unterseite der Platine fixieren

Reifen        Tischtennisball


Nächster Schritt: Informatik

Zunächst werden das Flash-Tool, ein Programmeditor, ein Compilierer und ein Beispielprogramm installiert bzw. von der CD auf die Festplatte kopiert. Achtung bei neueren Windows-Versionen, denn die Software ist über zehn Jahre alt…
Anschließend richte ich im Programmeditor (PN2) zwei Menüeinträge zum Compilieren ein (MAKE + CLEAN) und führe einen Test durch.
Ergebnis: Das Programm enthält keine Fehler (Errors: none). Aus der Datei test.c und asuro.c ist eine Datei test.hex generiert worden.
–> makefiles
Errors none
Tipp: Funktioniert auch unter Linux.

Nächster Schritt: Flashen

Roboterbausatz ASURO Teil 5

Da seit meinem letzten Blogpost relativ viel Zeit vergangen ist, hier kurz eine kleine Erinnerung:
Die beiden Leiterplatten sind fertig bestückt und somit ist der elektronische Teil fertig zusammengebaut.

Heute habe ich mich den Motoren gewidmet und sie endlich angeschlossen. Es werden je Motor zwei Kabel mit abisolierten und verzinnten Enden erst an den Motoranschluss und dann an die Platine gelötet. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und deshalb habe ich die Kabel eines jeden Motors miteinander verflochten. Und die EMV freut sich auch! Damit die Motoren nicht von der Platine rutschen, habe ich sie mit Kabelbindern befestigt.

motoren

Der Stromanschluss
Nach dem Anbringen der beiden Motoren wird nun noch der leere Batteriehalter festgelötet. Vor dem Einsetzen der Batterien unbedingt darauf achten, dass der Schalter auf OFF steht!
Wichtig: Beim Einsetzen von Batterien –> Jumper JP1 öffnen
Beim Einsetzen von Akkus –> Jumper JP1 schließen
(Ich nehme Batterien.)

Anschließend wird der Batteriehalter ebenfalls mit einem Kabelbinder befestigt.

Es folgt der bisher spannendste Teil: die Inbetriebnahme.
In meinem Blogpost vom 11. Oktober habe ich bereits die kleine Leiterplatte getestet. Ergebnis: funktioniert bestens.

Nun habe ich mir nach dem Einsetzen der vier Batterien die Zeit genommen, den ausführlichen Test genau zu lesen und zu verstehen. Nachdem der Schalter nämlich auf ON gestellt wurde, führt die große Platine unter anderem eine Lightshow vor und testet so selbstständig die Anzeigeelemente (D12, D11, D15, D16) und die Fototransistoren (T9, T10). Um auch die Schalter (K1, K2, K3, K4, K5 K6), die Reflexlichtschranken (T11, T12), die Antriebe und die Kommunikation zwischen Platine und Transceiver zu testen, musste ich aktiv mitarbeiten – und das bei einem Zeitfenster von je 10 bis 15 Sekunden.
Es war nicht so leicht, festzustellen, ob jedes Licht zur richtigen Zeit blinkt / aufleuchtet / erlischt etc., aber nach dem fünften Testdurchlauf konnte ich zufrieden sehen, dass tatsächlich alles bestens funktioniert! Die mehrseitige Fehlerbehebung kann ich mir also sparen.
Tipp: Den Test bei Licht und danach bei Dunkelheit durchführen und evtl. mit einer Taschenlampe im richtigen Moment nachhelfen.

IMG_0414

Der nächste Schritt: die letzten Bauteile wie Getriebezahnräder, Reifen etc. befestigen. Danach folgt auch schon die Informatik!

1. BarCamp für freiberufliche Übersetzer

Am ersten Novemberwochenende 2014 fand das 1. deutsche (vielleicht sogar das 1. internationale) BarCamp für freiberufliche Übersetzer statt.


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Was ist eigentlich ein BarCamp? Hierzu gibt es ein tolles Aufklärungsvideo!

Und für alle, die gerade keine Lust auf Videos haben:
Ich würde sagen, ein BarCamp ist ein zwangloses Beisammensein, ohne Zeitdruck und großes Planen, somit keine Konferenz, kein Workshop, kein Seminar. Alles ist viel spontaner, weltoffener und direkter. Erwünscht sind Fragen und Antworten, Ideen und Anregungen sowie Tipps und Tricks. Da sich jeder einzelne Teilnehmer einbringt und sein Wissen teilt, werden keine stundenlangen Reden und Vorträge von einer einzelnen Person gehalten. Keine strenge Sitzordnung, sondern Stuhlkreise. Keine Kleiderordnung, sondern bequeme Kleidung. Keine Anonymität, sondern sehr viel Kommunikation und Humor.


Obwohl ich anfangs nicht sicher war, ob es sich für mich lohnen würde, so weit zu fahren, habe ich mich letztendlich doch angemeldet und bin froh darüber. Denn es war grandios!

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Warum war unser BarCamp so erfolgreich?

Für mich war es die perfekte Gelegenheit, andere „echte” Übersetzer aus ganz Deutschland kennenzulernen, sie mit Fragen zu bombardieren, von ihnen zu lernen, mit ihnen zu lachen, von ihnen die unverblümte Wahrheit über so manche Aufträge oder Kunden zu hören, zu sehen, dass sie sich die gleichen Fragen stellen und die gleichen Problemchen haben – und das alles an einem Wochenende.

Erfahrungen austauschen, netzwerken, lachen, ankommen.  15515257148_754db0d7ab_k 15515811850_2a128ff54f_k 15080851564_e750f85371_k

Meiner Meinung nach schadet es den „alten Hasen” nicht, ihr Wissen weiterzugeben und den „jungen Hasen” nicht, dieses Wissen anzunehmen und einzusetzen.

Gemeinsam ist es möglich, dass wir in unserer Branche ein wenig aufräumen.

Unter anderem haben wir in unseren Sessions über folgende Themen gesprochen:

Akquise
Arbeit mit Agenturen
Forderungsmanagement und Mahnwesen
Wie organisiere ich eine Auszeit?
Umgang mit Kunden
Firmendatenbanken
CAT-Tools
PC-Sicherheit und Datenschutz
Unterrichten aus der Perspektive eines Übersetzers
Website / Blog
Organisation am Arbeitsplatz und passende Software
Beeidigung, Ermächtigung
Sport & Gesundheit (Alexandertechnik, Tai Chi, Tischtennis, Zumba)

Vielen Dank an Tanya für die Idee und Organisation.
Die grandiosen Bilder stammen von David, Thomas, Rose, Tanya, Marlène, Arlette.

Roboterbausatz ASURO Teil 4

Leider sind seit dem letzten Blogeintrag über meinen ASURO fast zwei Wochen verstrichen.
Das hat zwei Gründe:
1) Ich habe aus Versehen einen Transistor falsch eingesetzt, dann wieder entfernt, ihn dabei zu hart rangenommen und damit zerstört. Die Dinger sind echt empfindlich.
2) Mir fehlte plötzlich ein Widerstand. Es hat sich später herausgestellt, dass er von meiner Katze Lilly entführt worden war. Ein Wohnzimmer ist einfach keine Werkstatt.
Jedenfalls musste ich also einen Transistor und einen Widerstand nachbestellen und heute kam endlich der Postmann mit der kostbaren Fracht!

Meine große ASURO Platine ist nun ebenfalls fertig bestückt (Elektronik). Die Transistoren sind wohlauf und haben ihren neuen Freund gut aufgenommen. Dank der Fototransistoren und LED sieht die Platine jetzt richtig edel aus.

ASURO Platine fertig bestückt

Anmerkung: Es gibt einen Fehler in der ASURO-Anleitung, denn der Widerstand R11 ist falsch angegeben worden. Der übrig bleibende Widerstand mit einer „anderen Farbkennzeichnung” ist zu verwenden!


 

Nächster Schritt: Motoren anschließen und auf der Platine befestigen. Fortsetzung folgt.

Roboterbausatz ASURO Teil 3

Da die erste Leiterplatte, der RS232-IR-Transceiver, ja soweit fertig ist, werde ich sie nun an meinen Laptop anschließen, um zu sehen, ob alles richtig sitzt.

Anmerkung:
Normalerweise geht das Anschließen des IR-Transceivers (3) ganz einfach mithilfe des mitgelieferten Verlängerungskabels (2). Leider verfügt mein Laptop aber über keine serielle Schnittstelle mehr! Ich musste also einen „USB-Seriell-Adapter” (1) besorgen… Anstatt des empfohlenen Terminal-Programms „Hyperterminal” von Windows habe ich „PuTTY” zum Testen benutzt.

Testen

Nun aber der Reihe nach.
1) PuTTY einrichten (Name, COM-Schnittstelle, Bits pro Sekunde, Datenbits, Parität, Stoppbits, Flusssteuerung)
2) Den IR-Transceiver ca. 10 cm über ein weißes Blatt Papier halten. Die Bauteile zeigen zum Papier.
3) Auf der Tastatur des Laptops ein paar beliebige Tasten drücken. Mein PuTTY zeigt mir an, was ich gerade schreibe! ES FUNKTIONIERT!

Es funktioniert

4) Den IR-Transceiver ausstecken. Nun erkennt PuTTY nichts mehr. Alles gut.


Ich widme mich nun der ASURO-Platine. Diese möchte ebenfalls bestückt werden.

Als Erstes die zwei längeren Achsen auf der Unterseite anlöten. Theoretisch können sie auch geklebt werden, aber ich löte lieber. Die beiden kürzeren Achsen werden auf der Oberseite angelötet. Es empfiehlt sich, die vier Achsen vor dem Löten jeweils an der zu lötenden Seite abzuschleifen.
Im Gegensatz zu den anderen Bauteilen verlangen die Achsen jede Menge Fingerspitzengefühl. Sie dürfen nicht abrutschen. Sie dürfen nicht zu weit rausstehen. Es ist wichtig, sie nicht aus Versehen schräg anzulöten. Zu wenig oder zu viel Lötzinn bzw. Lötzinn an der falschen Stelle verstopft alles. Und so weiter.

Es war wirklich nicht einfach. Ich musste dazu noch unter erschwerten Bedingungen arbeiten, da meine Katze Lilly unbedingt auf meinem Schoß liegen musste.

Löten, Teil 2

Natürlich möchte ich nach dem Löten auf Nummer sicher gehen. Nachdem die Achsen abgekühlt sind, stecke ich die Getrieberäder auf. Die Zähne der Räder müssen jeweils perfekt ineinandergreifen und die Räder sollen sich leicht drehen lassen. Alles gut!

Nun werden die restlichen Bauteile nach und nach befestigt. Fortsetzung folgt!

Wie unsere Äpfel zu Apfelsaft wurden

Der selbst gemachte Apfelsaft schmeckt immer noch am besten.
Dieses Jahr haben wir insgesamt 421 Liter von unseren Apfelbäumen geholt.

Apfelernte

1) Bäume schütteln. Äpfel ernten. Die schönsten Äpfel oben in den Baumkronen einzeln pflücken. Beliebig Apfelsorten mischen. Nur „gute” Äpfel zum Mosten auswählen.
2) Äpfel in Kisten füllen. Flaschen und Kästen vorbereiten. Ab zum Mosthaus!
3) Unsere Äpfel werden gewaschen und anschließend zerquetscht, gepresst, zerdrückt.

Waschstraße

4) Saft wird in Fässer gefüllt, anschließend zur Weiterverarbeitung in die Abfüllanlage gepumpt und erhitzt.
5) Dort werden die Flaschen inzwischen aufgesteckt (1), anschließend auf das „Fließband” gestellt (2) und dann befüllt (3).

Abfüllanlage

6) Die befüllten Flaschen erhalten einen Kronkorkenverschluss und werden in die mitgebrachten Kästen gestellt. FERTIG!

Fertig

Mit freundlicher Unterstützung vom MOSTHAUS

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